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Unser Partner: Die Agentur für Arbeit

 

Unsere Schüler haben per Gesetz Anspruch auf Angebote zur beruflichen Integration. Dies ist Bestandteil des Konzeptes der Teilhabe (Mit Teilhabe ist gemeint, unter normalen Bedingungen am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, insbesondere am Unterricht in einer Regelschule, am Arbeitsleben und am politischen Leben teilnehmen zu können). Das bedeutet, dass die Agentur für Arbeit - über unseren Reha-Berater - unseren Schulabgängern ein geeignetes Angebot macht, damit diese entsprechend ihrer Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ihren Platz finden - möglichst mit beruflicher Ausbildung. Dieses besondere Angebot steht nur Schülern mit einem besonderen Förderbedarf offen, Hauptschülern in der Regel nicht.

Der folgende Text stammt von der der Agentur für Arbeit. Wenn Sie auf die Originalseite gelangen wollen, klicken Sie bitte hier.
"Wer behindert ist oder wem Behinderung droht , hat es unter Umständen schwer, seine bisherige Berufstätigkeit weiter auszuüben oder wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. In den letzten Jahren sind zahlreiche Maßnahmen und Angebote entwickelt worden, um die gesellschaftliche und berufliche Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern."

(Erklärungsversuch zum Begriff Behinderung: Behinderung bezeichnet eine dauerhafte und gravierende Beeinträchtigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe bzw. Teilnahme einer Person)

Für die nächsten Jahre wurde ein Nationaler Aktionsplan verabschiedet, bei dem die Bundesregierung eng mit Behinderten-Verbänden zusammenarbeitet und an dem auch die Bundesagentur für Arbeit beteiligt ist. Ein wichtiger Bestandteil des Aktionsplans ist die „Initiative Inklusion". Mit dieser sollen die Berufsorientierung für schwerbehinderte Jugendliche verbessert werden und neue Ausbildungsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt geschaffen und arbeitssuchenden schwerbehinderten Menschen über 50 Jahren neue Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden.

Das Angebot für Menschen mit Behinderung, sich eine berufliche und gesellschaftliche Unabhängigkeit zu erhalten oder aufzubauen, ist breit gefächert. Es umfasst neben speziellen Hilfen und Maßnahmen zur Erhaltung eines Arbeitsplatzes und gezielter Unterstützung bei der Vermittlung eines neuen Arbeitsplatzes auch Möglichkeiten zur beruflichen Neuorientierung durch Qualifizierungsmaßnahmen.

Falls eine berufliche Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Berufsbildungsbereiches auf die Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen vorbereitet zu werden.

Ausführliche Informationen zu den vielfältigen Unterstützungsleistungen der Bundesagentur für Arbeit sowie zur Integration in Ausbildung und Arbeit finden Sie bei Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit sowie hier im Internet unter: Bürgerinnen & Bürger > Menschen mit Behinderung."

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Eine Auswahl an möglichen Berufen, die reduzierte Ansprüche in Ausbildung und Berufschule haben finden sie unter:


Bundesagentur für Arbeit, www.berufenet.arbeitsagentur.de

Und so geht es:

Schritt 1: Bitte klicken Sie den Link hier an.

Schritt 2: Klicken sie dort auf "Eingrenzen auf Gruppen".

Schritt 3: Setzen Sie dort bei "Ausbildungsgänge für Menschen mit Behinderung" ein Häkchen (anklicken).

Schritt 4: Nun auf "Suche starten" klicken. Die Berufe werden dann angezeigt.