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Inklusive Beschulung ist die Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung im gemeinsamen Unterricht an der Regelschule.

Die Kinder mit einem sonderpädagogischen Bildungsanspruch, die inklusiv beschult werden, gehören zu „ihrer“ Klasse an der allgemeinen Schule. Entsprechend ist ihr Bildungsangebot einerseits von deren Profil geprägt, andererseits gilt für sie der Bildungsplan der Förderschule, der sich an individuellen Lernbedürfnissen und Fähigkeiten orientiert.
Um dem jeweiligen Bildungsanspruch gerecht werden, werden Gruppen aus mehreren Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gebildet und für diese werden dann Sonderschullehrkräfte bereitgestellt. Sie unterrichten gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, fördern individuell wo es notwendig ist und beraten in Bildungsfragen und bei Fragen des Werdegangs.

 

Weg in inklusive Bildungsangebote

Wenn ein Kind dem Unterrichtsstoff der Regelschule nicht folgen kann, Förderungen am Kind, Beratungen und Gespräche mit den Eltern stattgefunden haben und eine Entwicklungsverzögerung vermutet wird, kann die allgemeinbildende Schule gemeinsam mit den Eltern einen SBA Antrag beim Schulamt stellen. Daraufhin wird das Kind vom sonderpädagogischen Dienst eines SBBz´s (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) überprüft. Wenn bei einem Kind der Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot festgestellt wird (Gutachten), schlägt das Schulamt zwei Lernorte für das Kind vor: Ein “inklusives” Angebot an einer allgemeinbildenden Schule und ein “exklusives” Angebot an einem SBBZ. Die Eltern können aus den beiden Möglichkeiten wählen.

 

Wir beraten Sie gerne über die Möglichkeiten inklusiver Beschulung!
Sie können bei uns den Flyer des Staatlichen Schulamts Göppingen herunterladen. Er ist eine erste Orientierungshilfe für Eltern und Interessierte.

 

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